Lebensgeschichte!
Meine Erlebnisse mit Jesus!
Ich bin in einer christlichen Familie aufgewachsen, mein Vater war
evangelischer Pfarrer in Zürich, mein Grossonkel war Pfarrer im
Bündnerland und übersetzte die Evangelien in die romanische Sprache, er
wurde dadurch zum Ehrendoktor ernannt.
Mit 22 Jahren hatte ich einen fürchterlichen Autounfall mit einem
entgegen-
kommenden Wagen der am Überholen eines LkW war. Ich kollidierte
seitlich, da ich wegen einer Mauer nicht in die Wiese ausweichen konnte.
Dabei wurde meine 20 Jahre alte Schwester tödlich verletzt. Sie war im
Glauben viel weiter als ich, und ich denke, dass sie sich bei der
Heilsarmee als Kind bekehrt hatte. Ich war damals eigentlich gar nicht
begeistert, dass sie sich an einer solchen „Sekte“ zuwandte. Ich war
eigentlich nicht gläubig, und danach erst recht nicht.
Ich bin erst 1991 zum Glauben gekommen und habe mich taufen lassen. Ich
hatte 1978 geheiratet und im November 78 ist mein erster Sohn Manuel auf
die Welt gekommen. Leider war er sehr krank und konnte das Spital nicht
gleich verlassen. Die Ärzte gaben ihm eine 50% Überlebenschance. Er
hatte Aspirations-Embolie und und und... Damals betete ich zu Jesus und
bat ihn, mir mein erstes Kind nicht zu nehmen. Ich versprach ihm, dass
ich aus Dankbarkeit mein Kind christlich erziehen werde. 1981 kam dann
der zweite Sohn Dennis zur Welt. Nach 12 Jahren Ehe,(meine Frau musste
nie eine Arbeit aufnehmen, und konnte sich ausschliesslich der Erziehung
und dem Haushalt widmen), kam sie in esoterische Kreise, sodass ich
fürchten musste, dass unsere Ehe auseinander gehen könnte. Es kam, wie
es kommen musste, sie zog eines Tages mit einem Freund, der auch Familie
hatte, in eine gemeinsam gemietete Wohnung, und liess die Kinder bei mir
zurück. Das ist kurz und stichwortartig beschrieben. Meine Vereinbarung
mit Jesus musste jetzt erst recht in Erfüllung gehen, das hat er mir
wohl nicht vergessen. Bei der Scheidung bekam ich nach Wunsch der Buben,
das Sorgerecht, und sie hatte ein monatliches Besuchsrecht. Da fing
eigentlich mein Glaube an Jesus Christus erst richtig an, ich betete,
übergab ihm mein Leben. Ich las die Bibel, die ich eigentlich mit
Leichtigkeit fast immer verstand. Ich befasste mich auch mit anderen
Religionen, las diverse Bücher aus der Bibliothek meines Vaters und
betete immer mit meinen beiden Söhnen und nahm sie auch in die Gemeinde
mit. Mein Leben veränderte sich radikal, ich war Leistungssportler, Rad
Marathon und Triathlon, mit Rad als Hauptdisziplin, ich trainierte
täglich. Nach meiner Bekehrung war für mich der Sport unwichtig
geworden. Ich sah in ihm keinen Sinn mehr und folgte nur noch Jesus in
allem was ich tat. Zum Glück war ich selbständiger Textilkaufmann, und
ich konnte meine Freizeit bei meinen Kindern und in der Gemeinde „Arche
Winti“ in Winterthur verbringen. Ich hatte bei einem Gebetsabend eine
Vision, es war wie in einem Film, kein Traum, ich sah Jesus, wie er zu
mir kam. Ich sah mich, wie ich mit dicken Stricken gefesselt war, und
ich konnte mich nicht bewegen. Jesus kam mit einer Schere in der Hand
auf mich zu, und fing an, die Seile entzwei zu schneiden. Er kam um mich
von meinen diversen Gebundenheiten zu befreien. Danach war ich recht
aufgewühlt. Da ich mich damals total verändert hatte und andere
Prioritäten setzte, verlor ich viele Bekannte und Freunde. Sie
verstanden mich nicht mehr, weil ich anders geworden bin. Somit konnte
ich mich dann auch besser in die andere Richtung entfalten. Für mich war
das damals ein entscheidendes Erlebnis, an das ich mich immer wieder
gerne erinnere.
Ich hatte am Anfang in den Nächten ab und zu extremes Herzklopfen, das
auf ein abruptes Aufhören mit dem Spitzensport zurückzuführen war. Da
musste ich auf ärztlichen Rat hin wieder etwas Joggen, um dem Herzrasen
Einhalt zu gebieten. Eines Tages am Mittag kam ein Schulkollege meines
jüngeren Sohnes zum Mittagessen, es war Sommer und ich entdeckte an
seinen Armen lauter kleinere und grössere Warzen, es sah schrecklich
aus. Ich hatte vorher mal meinem Sohn Dennis eine Warze am Fuss
weggebetet und das blieb ihm noch in Erinnerung. So sagte Dennis: Pappi,
komm wir machen ihm die Warzen weg. Und wir beteten zusammen und Dennis
betete auch laut, eine Woche später waren alle Warzen weg und sind nicht
wieder gekommen. Ich muss mir nun die Chronologie wieder in Erinnerung
zurückrufen, denn einige Jahre liegen schon dazwischen. Ich war damals
im Glauben noch ein Anfänger, und ich wollte im Glauben auch wachsen,
und Gott gab und gibt mir noch die Kraft dazu. Meine Mutter ist sehr
glücklich, dass Christus auch im Gebet ihre Hautprobleme geheilt hat.
Durch Jesus ist auch in der Slowakei eine Frau im Gebet am Rücken
geheilt worden, sie musste vorher immer Kortison spritzen wegen den
Schmerzen, auch ihr Handgelenk war extrem geschwollen, das ebenso
geheilt wurde, dank dem Gebet an unseren Herrn Jesus Christus. Mein
Boxer (Hund) konnte eines Tages nicht mehr laufen, da er an beiden
Schultern Deformationen wegen zu schnellem Wachstum aufwies, was aus den
Röntgenbildern ersichtlich war. Ich musste ihn tragen, damals erst 6
Monate alt. Der Arzt sagte mir, dass er sofort operiert werden müsse. Zu
Hause betete ich zu Jesus und bat ihn, meinen Hund zu heilen, um auch
für den Arzt ein Zeugnis zu leisten. Am anderen Tag ist mein Hund
gelaufen wie wenn nie etwas gewesen wäre. Ich rief den Arzt an, und
erzählte ihm von meinem Gebet und Handauflegung, und er meinte, ob ich
Reiki gemacht hätte, nein erwiderte ich ihm, ich hab zu Jesus gebetet.
Das glaube ich nicht, sagte er, und machte neue Röntgenbilder, man sah
keine Deformationen mehr, alles war normal, und das nur nach einem Tag.
Das war echt krass, das musste ich erst verarbeiten, auch der Arzt war
sehr verblüfft, er wollte mich sofort engagieren, als Heiler mit
Handauflegen.
Meine beiden Söhne sind inzwischen erwachsen und machen mir viel
Freude, sie lesen die Bibel und beten, und stehen offen zu ihrem Glauben
an Jesus. Es hört sich jetzt alles so schön und einfach an, aber wir
hatten schon auch unsere Probleme und Enttäuschungen, was ja auch normal
ist, aber ich will ja in abgekürzter Form nur mal das Positive und die
Erlebnisse mit Jesus hervorheben. Da ich kein Militär mehr mache, war
ich im Zivilschutz eingeteilt, und wir machten da mal eine Woche Ferien
im Bündnerland mit Mongoloiden aus einem Heim. Wir vom Zivilschutz waren
als Betreuer eingeteilt. Ich war für 2 Personen verantwortlich und
betreute sie auch. Ich half bei allem was so anfiel wie Zähneputzen,
anziehen, spazieren gehen usw. Wir wurden vom Militär das dort auch
stationiert war eines Nachmittags mit den Lastern ausgefahren und
eingeladen. Wir sassen dann natürlich hinten auf der gedeckten Brücke
des Lkws wie die Sardinen. Beim Aussteigen musste man runterspringen so
ca. 1,5 Meter eigentlich nicht so hoch, doch dabei verstauchte ich den
Fuss so stark, dass ich den Fuss nicht mehr belasten konnte und er
sofort anschwoll. Da dachte ich mir, so jetzt ist es aus, und auch der
Arzt war der Meinung dass ich entlassen werden könne. Die Nacht darauf
war nur ein Leiden und ich verbrachte die meiste Zeit mit dem Fuss am
kalten Wasserhahn. Ich habe immer die Jahresbibel „In 365 Tagen durch
die Heilig Schrift“ von Martin Luther dabei. „Was du deinem geringsten
Bruder getan hast, hast du mir getan“. Das hat Jesus gesagt, und jetzt
muss ich nach Hause gehen, das hab ich Jesus gebetet. Am Morgen, ich hab
bestimmt nicht mehr als 2 Stunden geschlafen, das erste was ich schaute
war mein Fuss, und siehe da, kein Schmerz, kein Geschwulst einfach
nichts, es war alles wieder in Ordnung, Halleluja. So konnte ich meine
Woche normal absolvieren, ohne Probleme. Ich war dann schon etwas
skeptisch und fragte Gott, ob das wirklich sein Werk sei? Also las ich,
wie immer, am folgenden Tag in der Jahresbibel die mit Datum bezeichnet
ist, von König Asa, im AT 2.Chronik 16,12. „In seinem 39. Regierungsjahr
erkrankte Asa an einem Fussleiden. Obwohl die Krankheit sehr ernst
wurde, suchte er auch damals seine Hilfe nicht beim Herrn, sondern bei
den Ärzten.“ Und das war ein Tag danach, ich glaube, das war die Antwort
Gottes an mich. Ich dankte Gott für alles. Als ich an einem Samstag in
meinem Textilgeschäft die Verkäuferin vertreten musste, ging mir das
Kleingeld aus, ich kam in Panik und bat Gott, er möge mir doch helfen.
Ich konnte ja nicht weg, wegen den vielen Kunden und die Bank hatte auch
geschlossen, und ich war allein. Als ich da so an der Kasse stand,
schaute ich nicht schlecht, als eine Frau einen durchsichtigen
Plastiksack voller Kleingeld herauszog um zu bezahlen!
Was ich noch nachtragen muss ist, dass ich damals im Jahre 1991 wieder
geheiratet habe, eine Südamerikanerin aus Peru jung und schön, doch
meine beiden Söhne vertrugen sich nicht mit ihr, und leider ging diese
Ehe nach 3 Jahren in die Brüche, unser gemeinsamer Sohn Ruben ist 1994
geboren. Sie war evang. Christin, aber heute denke ich, sie wollte nur
den Schweizer Pass. Nachdem meine beiden Söhne flügge wurden, gab ich
meinen Wohnsitz in Zürich auf, und zog hierher in die Bündner Berge
meiner Heimatgemeinde, wo ich seit 1998 mit meinem Hund lebe. Ich habe
einen guten Kontakt zu meiner Familie, d.h. Kinder und Mutter, der ich
auch sehr viel zu verdanken habe, die immer da war, wenn wir sie
benötigten im mutterlosen Haushalt etc. Sie ist für ihr alter immer noch
jung geblieben, Gott hat sie sehr gesegnet, und ihre Gesundheit bewahrt.
Zum Schluss mein Lieblingsspruch:
Sprichwörter 3:5+6
Verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern setze dein Vertrauen
ungeteilt auf den Herrn! Denk an ihn bei allem, was du tust; er wird dir
den richtigen Weg zeigen.