Palästina
Wer ein Freund Israels ist, ist deswegen kein Feind der
Palästinenser!
Die Bezeichnung Palästinenser ist die lateinische Version von Philister,
hat aber mit dem philistäischen Insel- und Küstenvolk nichts zu tun,
denn der römische Kaiser Hadrian setzte 135 nach Chr. Für das von ihm
eroberte Israel/Judäa den Namen „Provinz Syria Palästina“ ein. Daher ist
der Anspruch der Palästinenser, Ureinwohner des Landes zu sein, absurd.
Bis zur Staatsgründung Israels 1948 waren alle Bewohner des britischen
Mandatsgebietes „Palästinenser“, egal ob Araber, Juden oder Christen.
Auch Israels Staatsgründer David Ben Gurion war laut Pass Palästinenser.
Und die erste jüdische Tageszeitung hiess „Palestine Post“. Der Begriff
eines „palästinensischen Volkes“ taucht erstmals 1964, mit der Gründung
der „Palestine Liberation Organization“ auf. Damit rief 1969 Arafat die
PLO ins Leben, denn nur der Mythos eines Volkes konnte die bis dahin so
unterschiedlichen und zerstrittenen Araber in diesem Gebiet vereinen.
Weil der heutige Palästina-Begriff gebietsmässig an das britische
Mandatsgebiet gekoppelt ist, muss noch festgestellt werden, dass von
diesem „Palestine“ 74% auf der Ostseite des Jordanflusses liegen und nur
24% auf seiner Westseite, was Israel und die Westbank beinhaltet. Wenn
also von einer Befreiung Palästinas die Rede ist, fragt man sich, warum
dann nur von dem Gebiet Israels und nicht von den 74% jenseits des
Jordans.
Nachdem am 14. Mai 1948 der Staat Israel ausgerufen wurde, erklärten die
arabischen Staaten mit ihren 160 Millionen Menschen dem gerade geborenen
Judenstaat mit seinen nur 650'000 Einwohnern (240 Araber gegen 1 Juden)
den Krieg. In der festen Überzeugung, „die Juden ins Meer zu treiben“,
forderten die arabischen Kriegsherren die arabischen Bewohner Israels
auf, für zwei Wochen ihre Häuser zu verlassen, weil „unsere Bomben nicht
zwischen Juden und Araber unterscheiden können!“ So flohen tausender
Araber, nicht vor den Israelis, sondern vor den Bomben ihrer Brüder. Als
wider Erwarten Israel siegte, waren die Araber draussen jenseits der
Grenze. Anstatt dass die Araber ihre Brüder integrierten und ihnen die
von Juden verlassenen Immobilien überliessen, mussten doch zur gleichen
Zeit 680'000 Juden ihre arabischen Länder verlassen und Haus und Hof
ohne Entschädigung zurücklassen, pferchte man sie in Flüchtlingslager.
Zu dem palästinensischen Volksmythos kam inzwischen noch der islamische
Fundamentalismus, der gegen jede Koexistenz mit Israel ist, und „nicht
eher ruhen (will), bis jeder Quadratzentimeter palästinensischen Bodens
von den israelischen Besatzern befreit und Jerusalem die Hauptstadt des
Palästinenserstaates ist“. Dennoch wird es gemäss Sacharja 9 eine
Aussöhnung zwischen Juden und Palästinensern geben, nachdem Gott den
Stolz der Palästinenser brechen wird, ihnen das blutige Opferfleisch aus
dem Mund nimmt, sie unserem Gott (also nicht Allah) angehören, um dann
dem Stamm Juda gleichgestellt zu werden. Wer für Israel betet, sollte
die Palästinenser nicht ausklammern, denn auch sie haben eine
gottgewollte Zukunft.
