Ich habe mich ins Alphorn verliebt
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Üben, Üben,
Üben!!!!!
Wie und warum ich zum
Alphorn gekommen bin
weiss ich gar nicht mehr
genau. Ich denke, die
Alpen hier haben mich
inspiriert. Ich habe mir
dann ein Alphorn besorgt. Aber so einfach
ist es nicht, dem einen
Ton zu entlocken. Der
Anfang war schwer, und
so entschied ich mich,
das faszinierende
Instrument richtig zu
erlernen.
Im Internet fand ich ein
Angebot über einen
einwöchigen Alphornkurs
im schönen Valsertal,
der von drei Berufsmusiker
(Jazz) geleitet wurde. Wir
hatten eine wunderschöne
Woche, viel Sonne und die
vielen Seitentäler und
Alpen inspirierten uns zu
üben und zusammen zu
spielen. Wichtig ist die
Blastechnik, die man
trainieren muss.
Wir waren 21 Personen,
und überrascht hat mich,
dass ebensoviel Frauen
dabei waren.
Es war eine tolle Woche
und nächstes Jahr bin ich
sicher so Gott will, wieder
dabei, und möchte dann
am Abschlusskonzert
oberhalb des Stausees ein
Solo spielen.
Ich spiele seit August 2003
Mein Wunsch war damals, in Kirchen mit Orgel zu spielen.
Mein damaliger Wunsche wurde 2007 erfüllt, wer weiss was noch
alles dazukommt?
EURO 08 siehe Aktivitäten! |
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Entstehungsgeschichte zum Alphorn!Seit Menschengedenken wurden hohle Knochen und Hörner von Tieren,
oder z.B in Australien hohle Baumstämme dazu benutzt, Töne zu erzeugen.
Bis ins 15. Jahrhundert baute man nur Naturinstrumente. Das Alphorn ist
somit ein Naturinstrument aus frühen Zeiten, das die Entwicklung zum
wohltemperierten Instrument nicht mitgemacht hat. Verschiedenste Formen
von "Alphörnern" aus Holz und Metall waren ursprünglich in allen
Alpenländern gleichermassen vertreten. Sie dienten vorwiegend als
Signalinstrumente. Hirten b rauchten sie um auf den Alpweiden das Vieh
anzulocken und im Winter als Bettelinstrument in den Städten. In der
Schweiz führen die ältesten Aufzeichnungen über das Alphornspiel auf das
Jahr 1527 zurück. 1805 fand auf der Unspunnen-Wiese in Interlaken ein
Hirtenfest zu Ehren des Alphornes statt. Die dafür geprägte
Erinnerungsmedaille zeigt - wie alle alten Abbildungen - relativ kurze
Alphörner, oder eben sogenannte Hirtenhörner. Seit dieser Zeit haben in
der Schweiz auch amtliche Stellen mitgeholfen, das Alphornspiel zu
verbreiten und aus dem Hirteninstrument ein nationales Symbol für unser
Land zu schaffen. Einen grossen Aufschwung hat das heute
meistverbreitete 3,35 m lange Alphorn in Fis erst im 20. Jahrhundert
erfahren. Qualitativ gute Hörner von spezialisierten Alphornbauern haben
mehrstimmiges Spielen (ab ca.1940) ermöglicht. Seit einem
Vierteljahrhundert hat nun das Naturtoninstrument seinen festen Platz in
der Konzert- und Kirchenmusik sowie auch im Rock und Jazz.
Mehr über das Alphorn erfahren Sie im Buch "Das Alphorn, vom Lock- zum
Rockinstrument" von Brigitte Bachmann-Geiser.
Naturtöne!
Auf den Horninstrumenten ohne Ventile können "nur" die eigentlichen
Naturtöne gespielt werden. Der Abstand zwischen den Naturtönen in der
Skala der Naturtonleiter ist physikalisch konstant, wird jedoch nach
oben logarithmisch immer enger. Die ersten beiden Naturtöne von unten
stehen eine ganze Oktav auseinander, der zweite und dritte steht im
Quintabstand, der dritte zum vierten im Quartabstand usw.
Diese Naturtöne, auch Obertöne genannt, haben eine lange Tradition,
denn sie werden seit Jahrhunderten von Naturvölkern der ganzen Welt in
ihrer ethnischen Musik verwendet.
Bekannt ist uns heute in der Musik der westlichen Welt die sogenannte
temperierte Stimmung (chromatische Tonleiter, mit 12 Tonschritten pro
Oktav), welche von Johann Loriti im 16. Jahrhundert und Werkmeister um
1700 (für das Klavier) geschaffen und von J.S. Bach als ersten grossen
Komponisten verwendet wurde. Die grösste Differenz von der temperierten
Stimmung zur Naturtonleiter ist das "Fa". Mit Fa wird beim Alphorn der
11. Naturton bezeichnet, der zwischen den Tönen f und fis liegt.
Damit das Alphornspiel in der Schweiz für unsere Ohren nicht als
"falsch" empfunden wird, hat der Eidg. Jodlerverband (1910) ihren
Mitgliedern lange Zeit empfohlen, die von der temperierten Stimmung
abweichenden Töne wie z.B. das Alphorn-Fa/Ges zu meiden. Das Fa sowie auch
das "b" wurden in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts von den meisten
Alphornmusikkomponisten gemieden. Hansjörg Sommer hat dann allerdings
vor 20 Jahren das Eis gebrochen und die wunderschöne Melodie "Moosruf"
geschrieben wo dieses b und Fa, und somit die wirklich alte,
traditionelle Musik, zum klingen kommt. Mit der Verwendung dieser Töne
wird nun das Alphorn wieder zum eigentlichen Naturtoninstrument.
SF Video Portal, Kultur und Alphornbau
Gebaut wird ein Alphorn in dem man einen konischen Baumstamm in der
Regel Fichten, der Länge nach aufgesägt, mit Spezialwerkzeug aushöhlt
und wieder zusammenleimt. Anschliessend werden die Alphörner mit
halbiertem Pedigrohr (eine Art Schilf) umwickelt. Beim modernen
Alphornbau ist der Schallbecher (vorderster Teil) separat aus speziellem,
langsamwachsenden Holz gebaut und dann aufgeleimt. Der Bau eines
qualitativ guten Alphornes verlangt viel Wissen und Erfahrung. Die
kleineren Hirtenhörner wie sie z.B. 1805 am Unspunnenfest verwendet
wurden, sind einfacher herzustellen. Ein Hauptproblem bei diesen kleinen
Hörnern ist, dass sich die beiden Hälften nach dem längs Aufsägen und
beim Schnitzen ungleich verdrehen und dann nur schwer wieder
zusammenpassen. Die Wandstärke eines normalen Alphornes beträgt ca. 6-8
mm und die bei einem Hirtenhorn nur ca. 5-6 mm. Der Nachteil dieser
kleinen Hörner ist, dass diese nicht in allen Tonbereichen genau
stimmen.
Entscheidend für die Stimmung ist die Länge des Instrumentes.
Fis - Alphorn 3.40 m (ist Standart-Stimmung in der
Schweiz) auch Ges genannt
F - Alphorn 3.60 m
E - Alphorn 3.90 m
As - Alphorn 3.00 m
B - Alphorn 2.70 m
C - Alphorn 2.20 m
Alphornaufbewahrung
Nicht ideal sind Räume mit grossen Temperaturschwankungen und mit zu
grosser Trockenheit. Der kühle Keller ist meist ein idealer Ort, sofern
nicht unmittelbar neben der Heizung. Insbesondere dem Handrohr soll
zwischen den Übungssequenzen Gelegenheit geboten werden, zu trocknen,
zur Verhinderung von Grauschimmel.
Mehr über das Alphorn erfahren Sie bei Fritz Frautschi
unter
www.alphornatelier.ch
Entnommen aus der Internetseite:
www.duo-naturton.ch von
Klaus Gersbach.
Stocker
Alphörner SWISS MADE Luzern. Hier hab ich mein Alphorn gekauft. Am üben
bin ich jeden Tag, und auch schon einwöchigen Kurs habe ich hinter
mir. Mich fasziniert dieses Instrument, denn der Alphornvirus hat mich
gepackt und nächstes Jahr werde ich am Kurs beim Konzert ein Solo
spielen. Das hab ich mir fest vorgenommen, und kein Tag ohne Üben.
www.alphorn.com Alphornbau
Stocker CH-6010 Kriens-Luzern.
www.alphorn-center.de
Instrumente in Geschichte und von Gegenwart Franz Schüssele.
www.ethnomics.ch
Alphornwoche in Vals, habe ich viel gelernt bei den kompetenten
Musiklehrer/in. Es war eine sehr schöne Woche, und mein Ziel werde ich
verfolgen, denn ich möchte mal so gut spielen, dass ich in Kirchen
zusammen mit Orgel spielen kann.
Experiment mit Gartenschlauch
Material:
1 Stück Gartenschlauch Länge 3,37 Meter
Innendurchmesser ca. 14 mm
(härteres Material spricht besser an)
wenn möglich
Kesselmundstück für Blasinstrument,
ideal Alphorn-Mundstück Kesseldurchmesser 18 mm |
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Versuche es, und du wirst deinen Spass haben, wenn es klappt.
Ansonsten üben, dann wirst auch du bald ein guter
Alphornspieler. |
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